Erkenntnisse und Ansichten aus dem Kletteralltag!

Die Zeiten als man für Absicherungsmaterial (Bohrhaken + Standplatz) ca. 70,- EUR ausgeben musste, um eine durchschnittliche Einseillängenroute (8 Bohrhaken + 1 Standplatz) einzurichten – die man im restlichen Leben vielleicht 2-3 mal klettert - sollten der Vergangenheit angehören - div. unerlässliche Hilfsmittel wie: Bohrgerät, Hammer, Schlüssel, Cliffs, Normalhaken und Keile noch unberücksichtigt. Darüber hinaus läßt sich Routenerschließen eher mit zeitintensiver Bauarbeit vergleichen und hat mit klettern oft relativ wenig zu tun! Auch aus diesem Grund ist die „erschließungsfeindliche“ Preispolitik für Einbohrmaterial für mich nicht nachvollziehbar und man muss eigentlich annehmen, dass die „netten“ Angebote von Hakenlaschen für € 3,50/Stk. und Schwerlastanker für € 2,50/Stk. – somit € 6,00 für einen Absicherungspunkt – nicht für den Klettersport bestimmt sind ...? Dazu noch ein „echtes Schnäppchen“ >>> ein Standplatz für € 25,00 und schon wäre der erste Schritt zur Absicherung einer neuen Traumlinie getan. Die mehr als 3000, in den letzten 20 Jahren gesetzten Absicherungspunkte, musste ich glücklicherweise nicht im Sportfachhandel erwerben. Wäre dem so gewesen, hätte sich wohl eine Abwandlung australischer "carrot bolts" durchgesetzt und ein 10er-Set Hakenlaschen + 17er-Schlüssel wäre Standard in vielen Kletterrucksäcken. – Meiner Ansicht nach eine etwas zeitintensive Variante bis man dabei zum Klettern kommt und für ca. 90% aller Kletterer undurchführbar bzw. nicht ganz ungefährlich!
Elementare Grundlage für eine Spielform des Sportkletterns ist das Vorhandensein von abgesicherten Kletterrouten. Es scheint so, dass der Handel und namhafte Ausrüsterfirmen (zumindest in Österreich) der Auffassung sind, dass diese Voraussetzungen mit dem Entstehen unseres Planeten von Gott miterschaffen wurden! >>>Nach mehrjährigen Feldtests liegt nun endlich das hochsignifikante Forschungsergebnis vor, dass dem nicht so ist ... ! <<< Luis Trenker, Hanfseile und Holzkeile zur Routenabsicherung sind im Sportklettern – obwohl auch das seinen Reiz hätte – seit "kurzem" nicht mehr im Trend. Im Sportfachhandel sind die Kenntnisse leider nicht besonders ausgeprägt, wohin der Klettersportler mit seiner gerade erworbenen Ausrüstung verschwunden ist bzw. welche Möglichkeiten dieser in Anspruch nimmt - weshalb vom erfahrenen Experten im Shop zur "Sicherheit" noch ein Satz Friends + Klemmkeile empfohlen wird. Manche werden zeitweilig in einer Kletterhalle verschwinden - viele andere jedoch sind auf dem Weg zu Kletterrouten in der Natur. Nach einigen verzweifelten Versuchen, das vom Experten empfohlene Absicherungsmaterial In- oder Outdoor seinen Herstellerempfehlungen zuzuführen, stellt auch der Anfänger dessen Überflüssigkeit schnell fest und das Equipment wird für den 1. USA-Aufenthalt eingelagert. Der Faden dieser Geschichte wäre hier noch weiterzuspinnen, womit sich der Kreislauf schließt – was ich mir an dieser Stelle jedoch erspare.

Um dem Dasein/Trend dieser Preispolitik entgegenzuwirken, gibt GECKOSPORT diese Materialen zu einem - hoffentlich auch Eurer Ansicht nach – akzeptablen Preis weiter. Die Materialkosten zur Erschließung einer wie o.a. Durchschnittsroute reduzieren sich damit auf ein Drittel der sonst anfallenden Kosten!

G. G. – GECKOSPORT